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CIPROBAY Saft 5% 100 ml

Abb. ähnlich

58,95 € 2
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Netto-Menge: 100 ml
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Details
PZN 01147679
Anbieter kohlpharma GmbH
Packungsgröße 100 ml
Packungsnorm N1
Darreichungsform Trockensaft
Produktname Ciprobay Saft 5 % Granulat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Suspension
Monopräparat ja
Wirksubstanz Ciprofloxacin
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja
Import/Reimport ja, Original PZN 00497199
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Benommenheit, Kopfschmerzen, Krampfanfällen und Verwirrung. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Erwachsene 10-15 ml 2-mal täglich morgens und abends, unabhängig von der Mahlzeit
Für Kinder und Jugendliche wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert.
Die Einnahme auf nüchternen Magen fördert den Wirkungseintritt.
Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei.
Anwendungsgebiete
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
- Bakterielle Infektion der unteren Atemwege, wie:
   - Akute Verschlechterung bei chronisch einengender Lungenerkrankung (COPD)
- Bakterielle Infektion der Lunge und Bronchien durch Pseudomonas aeruginosa bei Mukoviszidose
- Bakterieninfektion der Harnwege (kompliziert)
   - Bakterielle Entzündung der Bronchien und Lunge bei Mucoviszidose
- Akute Nierenbecken- und Nierenkörperchenentzündung (Pyelonephritis)
   - Bakterielle Entzündung der Bronchien und Lunge bei Lungenerkrankung (Bronchiektasen)
- Bakterieninfektion der Lunge mit Bacillus anthracis (Lungenmilzbrand) nach Einatmen der Erreger, zur Behandlung und Vorbeugung
   - Lungenentzündung durch gramnegative Bakterien
- Chronisch eitrige Mittelohrentzündung (Otitis media)
- Akute Verschlimmerung einer Entzündung der Nasennebenhöhlen durch Bakterien
- Bakterieninfektion der Harnwege, wie:
   - Unkomplizierte Harnblasenentzündung
   - Akute Nierenbecken- und Nierenkörperchenentzündung (Pyelonephritis)
   - Bakterieninfektion der Harnwege (kompliziert)
   - Bakterielle Entzündung der Vorsteherdrüse (Prostatitis)
- Bakterieninfektionen der Geschlechtsorgane, wie:
   - Harnröhrenentzündung durch Gonokokken
   - Gebärmutterhalsentzündung durch Gonokokken
   - Bakterielle Infektion der Hoden und der Nebenhoden
   - Entzündliche Erkrankung des Beckens der Frau (PID)
- Bakterielle Magen-Darm-Infektion, wie z.B.:
   - Bakterieller Reisedurchfall
- Bauchrauminfektion durch Bakterien
- Bakterielle Infektion der Haut und der Weichteile
- Maligne Otitis externa (Gehörgangentzündung, mit Knochen und Nerv beteiligt)
- Bakterielle Knocheninfektion
- Bakterielle Gelenkentzündung
- Vorbeugung einer bakteriellen Infektion (Meningokokkeninfektion) im ganzen Körper
- Bakterieninfektion bei Immunschwäche (Neutropenie) mit Fieber
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und tötet bestimmte Bakterien ab, indem er deren Erbgut schädigt. Das Erbgut ist nicht nur für die Weitergabe von Informationen während der Vermehrung der Zellen wichtig, sondern speichert auch Informationen über die Funktion des Stoffwechsels und die Produktion von Zellbestandteilen. Wird das Erbgut geschädigt, so bricht der Stoffwechsel in der Bakterienzelle zusammen und sie stirbt.
Zusammensetzung
bezogen auf 5 ml Fertiglösung = 1 Messlöffel
250 mg Ciprofloxacin
+ Hypromellose
+ Magnesium stearat
+ Poly(ethylacrylat-co-methylmethacrylat) (2:1)
+ Polysorbat 20
+ Povidon
+ Lecithin (Sojabohne)
+ Soja-Lecithin
+ Pflanzenlezithin
+ Triglyceride, mittelkettige
+ Erdbeer-Aroma
0,98 mg Benzylalkohol
1,4 g Saccharose
+ Wasser, gereinigtes
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 1 Jahr: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Übelkeit
- Durchfälle
- Begleitinfektion mit Pilzen (mykotische Superinfektion)
- Eosinophilie (erhöhte Anzahl an bestimmten weißen Blutkörperchen)
- Appetitlosigkeit
- Psychische Übererregung mit motorischer Unruhe
- Antriebssteigerung
- Kopfschmerzen
- Benommenheit
- Schlafstörungen
- Geschmacksstörungen
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Verdauungsbeschwerden
- Blähungen
- Anstieg der Leberwerte
- Hautausschlag
- Juckreiz
- Nesselausschlag
- Muskelschmerzen
- Gliederschmerzen
- Rückenschmerzen durch Medikamente
- Brustkorbschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Nierenfunktionsstörung
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Fieber

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Das Arzneimittel darf nicht vorzeitig abgesetzt werden, weil sonst mit einem (erneuten) Ausbruch der Krankheit zu rechnen ist.
- Vorsicht bei Allergie gegen Gyrasehemmer!
- Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Sorbitanfettsäureester und Polysorbate!
- Vorsicht bei Allergie gegen Hülsenfrüchte wie Sojabohnen, Erdnüsse, Linsen und weitere!
- Vorsicht bei Allergie gegen Benzylalkohol und ähnliche Stoffe!
- Benzylalkohol: Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen bei Neugeborenen und Kleinkindern (bis zu 3 Jahren). Risiko für Akkumulation - Anwendung bei Kleinkindern nicht länger als eine Woche, Vorsicht bei Schwangeren, Stillenden und bei Einschränkungen der Leber- oder Nierenfunktion.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Milch und Milchprodukte (Quark, Joghurt, Käse), ebenso Mineralwasser, mit Kalzium angereicherte Getränke und Mineralstoffpräparate, sind innerhalb von 2 Stunden vor und 4 Stunden nach der Einnahme zu meiden.
- Kaffee, Cola-Getränke, Mate-Tee sowie grüner und schwarzer Tee sollen während der Behandlung mit dem Medikament vermieden werden.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Tierärztin, Ihren Tierarzt oder in Ihrer Apotheke.