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SOBELIN Granulat 80 ml

Abb. ähnlich

46,16 € 2
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Details
PZN 05556423
Anbieter Pfizer Pharma GmbH
Packungsgröße 80 ml
Packungsnorm N1
Darreichungsform Granulat
Produktname Sobelin Granulat 75 mg/5 ml
Monopräparat ja
Wirksubstanz Clindamycin palmitat hydrochlorid
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja
Anwendungshinweise
Art der Anwendung?
Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Lassen Sie sich zur Zubereitung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die empfohlene Anwendungsdauer beträgt bei Streptokokken-Infektion mehr als 10 Tage.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Hautausschlag bis hin zum Schock kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Für Kinder und Jugendliche wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert.
Für Jugendliche über 14 Jahre und Erwachsene stehen Arzneimittel mit höherem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei.
Anwendungsgebiete
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
- Bakterieninfektionen, wie:
   - Bakterieninfektionen der Atemwege, wie:
      - Bronchitis
      - Lungenentzündung
      - Lungenabszess und weitere eitrige Erkrankungen des Lungenraumes
   - Bakterieninfektionen des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs, wie:
      - Mandelentzündung
      - Rachenentzündung (Pharyngitis)
      - Mittelohrentzündung (Otitis media)
      - Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
   - Scharlach
   - Bakterieninfektionen der Haut und des Gewebes, wie:
      - Akne
      - Haarbalgentzündung (Furunkel)
      - Eitrige Infektionen des Unterhautfettgewebes (entzündliche Zellulitis)
      - Borkenflechte (Impetigo contagiosa)
      - Abszess (Eiterbeule)
      - Wundrose (Erysipel)
      - Entzündete Wunden
      - Nagelwallentzündung (Nagelfalzentzündung, Nagelumlauf)
   - Bakterieninfektion der Knochen und Gelenke, wie:
      - Knochenmarksentzündung
      - Gelenkentzündungen, akute
   - Bakterieninfektionen der weiblichen Geschlechtsorgane, wie:
      - Gebärmutterschleimhautentzündung (Endometritis)
      - Eitrige Entzündung der Eierstöcke und Eileiter
      - Eileiterentzündung (Salpingitis)
      - Gebärmutterhalsentzündung (Zervizitis)
   - Bakterieninfektionen des Becken- und Bauchraumes, wie:
      - Bauchfellentzündung
   - Bakterieninfektionen des Zahn- und Kieferbereiches, wie:
      - Zahnbettentzündungen, auch mit Eiter (Parodontitis, Parodontalabszesse)
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Clindamycin gehört zu den Antibiotika und behindert die Produktion von Eiweiß in der Bakterienzelle. Dadurch fehlen den Bakterien wichtige Bausteine für Wachstum und Stoffwechsel. Die Bakterien werden in ihrer Vermehrung gehemmt. Es wurden auch direkt Bakterien abtötende Eigenschaften des Wirkstoffes beobachtet.
Zusammensetzung
bezogen auf 5 ml Fertiglösung = 1 Messlöffel
+ Clindamycin palmitat hydrochlorid
75 mg Clindamycin
0,6 mg Ethyl-4-hydroxybenzoat
+ Kirsch-Aroma
+ Poloxamer
1,89 g Saccharose
+ Simeticon
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Darmentzündung, auch in der Vorgeschichte
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Myasthenia gravis (Erkrankung des Nervensystems mit Muskelerschlaffung)
- Parkinson oder ähnliche Bewegungsstörungen, die durch eine Schädigung im Gehirn begründet sind
- Neigung zu Allergien
- Asthma bronchiale
- Darmentzündung (Kolitis) durch Antibiotikagebrauch, in der Vorgeschichte

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Neugeborene in den ersten 4 Lebenswochen: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
- Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Reizung der Speiseröhre
- Speiseröhrengeschwür
- Entzündungen der Mundschleimhaut
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Durchfälle
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Darmentzündung im Zusammenhang mit Antibiotika-Therapie
- Veränderung des Blutbildes, wie:
- Stark verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Agranulozytose)
- Granulozytopenie (Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen)
- Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen)
- Leukopenie (Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen), erste Anzeichen können Halsschmerzen oder Fieber sein: Wenden Sie sich bei Auftreten solcher Anzeichen sofort an Ihren Arzt.
- Eosinophilie (erhöhte Anzahl an bestimmten weißen Blutkörperchen)
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Fleckig-knotiger Hautausschlag (makulopapulöser Hautausschlag)
- Nesselausschlag
- Anstieg der Leberwerte
- Geschmacksstörungen
- Unterbrochene Reizleitung vom Nerv zum Muskel (neuromuskuläre Blockade)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann durch das Arzneimittel beeinträchtigt werden. Für die Dauer der Einnahme sollten Sie deshalb zusätzliche Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen.
- Das Arzneimittel darf nicht vorzeitig abgesetzt werden, weil sonst mit einem (erneuten) Ausbruch der Krankheit zu rechnen ist.
- Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol!
- Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Tierärztin, Ihren Tierarzt oder in Ihrer Apotheke.